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Schlechte Mitarbeiterführung führt zu Depression und Stress

Pressemitteilung November 1, 2013

Neue Dänische Forschung zeigt, dass es entgegen der allgemeinen Annahme, nicht die Arbeitsmenge ist, die Stress verursacht. Ungerechte Behandlung vom Chef und ein schlechtes Arbeitsklima sind dahingegen die Verursacher.

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Die Annahme, dass eine unüberwindliche Menge an Arbeitsaufgaben zu Stress und Depression führt, ist allgemein akzeptiert. Nun zeigt eine neue Studie, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Aarhus Universität Krankenhaus und dem nationalen Forschungscentrum für Arbeitsklima, dass diese Annahme möglicherweise neu beurteilt werden muss. Einer der Forscher hinter der Studie, ph.d Matias Broedsgaard Grynderup, beschreibt mit Hilfe der neuen Forschung, dass "die Arbeitsmenge faktisch keinen Einfluss darauf hat, ob Leute deprimiert werden. Daraus folgt, dass man das Risiko der Depressionsentwicklung auch nicht durch die Minimierung der Arbeitsbelastung reduzieren kann. Andere Faktoren spielen eine Rolle und es sind diese Bereiche, denen man in der Zukunft vermehrt Aufmerksamkeit schenken sollte."

Diese anderen Faktoren fasst die Studie, laut Videnskab.dk, in den Bereichen Arbeitsklima und Behandlung des Chefs zusammen. Damit ist es nicht die Arbeitsbelastung, die der Psyche zusetzt, sondern wie sich die einzelnen Mitarbeiter vom Chef behandelt fühlen. Hierunter das Gefühlt, ob der Chef einem zuhört und ob man findet, dass alle Mitarbeiter gleichwertig behandelt werden. Die Studie Schließt daraus, dass das Verhältnis von Arbeitsbelastung und dem Gefühl vom Stress und Depression das genaue Gegenteil vom vorher Angenommenen ist:
"Wenn eine hohe Arbeitsbelastung und Depression in den Köpfen vieler Betroffener Hand und Hand gehen, ist dies nicht, weil viel Arbeit zu einem höheren Risiko einer Depression führt. Das belegt unsere Studie zumindest, dass es das nicht tut.  Dahingegen kann eine Depression aber dazu führen, dass Arbeitsaufgaben sich unlösbar anfühlen, auch wenn es nicht diese Aufgaben waren, die die Depression ausgelöst haben. " sagt Matias Broedsgaard Grynderup.

Dadurch sollte der Fokus auf Führungseigenschaften und Werkzeugen liegen, die ein besseres Arbeitsklima und ein stärkeres Gefühl der Gerechtigkeit zwischen den Mitarbeitern sichern. Ist dies gesichert, hat das einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit der Angestellten.

Diese Haltung wird durch DJØFs politische Arbeitsmarktchefin, Lisbeth Kjersgaard unterstützt. Sie sagt, es ist wichtig, "dass der Fokus auf die Führungsqualität gesetzt wird, insbesondere im Verhältnis zur Anerkennung. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Anerkennung entscheidend ist für Freude an der Arbeit, Motivation und somit auch der Vorbeugung von Stress und Depression." Deshalb sollten Führungskräfte, die wünschen Stress und schlechtes Arbeitsklima in den Griff zu bekommen, um dadurch die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen, auf diese Formen der Personalführung fokussieren und sich in diesen Bereichen fortbilden.

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